Selbstgebundene Notizbücher

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Kürzlich habe ich an einem kleinen, aber feinen Buchbindekurs für die koptische Buchbindung teilgenommen.

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Es gibt viele Möglichkeiten, selbst Bücher zu binden, doch diese Bindung ist mein Favorit.

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Heute habe ich eine weitere Bindung getestet:

Für diese schneidet man den Buchblock aus einem alten Hardcover heraus und näht mit einem ganz einfach Stich neue Signaturen hinein. Gefällt mir sehr gut.

Alte Papiere

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Momentan befasse ich mich ein wenig mit dem Thema „Junk Journals“, also selbstgebundenen Notizheften aus „Müll“.

Eigentlich bin ich ja eher bunt ausgerichtet, aber die vielen „Vintage Journals“ in diesem Bereich faszinieren mich und so habe ich mich auf die Suche nach alten Papieren begeben.

Die Bücher, die ihr oben seht, stammen aus öffentlichen Bücherschränken. Gerade dort finden sich überwiegend alte Bücher. Die muss man also nicht auf Flohmärkten kaufen, wenn man sie im Grunde nur verarbeiten und nicht lesen/sammeln möchte.

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Sucht man eher fremdsprachige Texte oder einfach nur alte bzw. auf alt gemachte Bilder, wird man auf Etsy fündig. Dort gibt es einige Anbieter, die Bücher zerlegen und als gemischte Kits anbieten. Oder man kauft einen digitalen Pack und druckt sich seine Seiten aus.

Ich habe die Blätter eingescannt, damit ich sie für weitere Projekte verwenden kann.

Junk Journal

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Kennt ihr Junk Journals? Dies sind kleine, selbstgebundene Bücher oder Hefte aus Papierresten wie Werbeanzeigen, Briefumschläge… oder jedes andere Blatt Papier, das einem gerade in die Hand fällt.

Ich habe gestern aus einem alten „Book for Paper Lovers“ Seiten herausgerupft und zu einem kleinen Junk Journal gebunden.

(Vorder- und Rückansicht)

Genau genommen habe ich meine Nähmaschine hervorgekramt und die Seiten zusammengenäht. Das hat mir so viel Spaß gemacht, dass ich wohl noch das ein oder andere weitere Journal basteln werde.

Hier könnt ihr das Innere in einem kurzen Video sehen:

Auf YouTube findet ihr mit dem Suchbegriff „Junk Journal“ viele weitere tolle Idee.

Die Notizbuchchallenge geht voran

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Hier hatte ich euch erzählt, dass ich von April bis Juni ein komplettes Notizbuch füllen möchte.

Bisher habe ich fast jeden Tag etwas gemalt, gezeichnet oder geschrieben. Es ist interessant, wie schnell man sich an so etwas gewöhnen kann.

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Ich merke auch, dass ich in diesem Buch mit dem wirklich nicht besonders guten Papier viel experiementierfreudiger bin.

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Ich habe nicht das Bedürfnis, es besonders „gut“ zu machen, sondern einfach nur Spaß zu haben.

Allerdings muss ich für Aquarellfarben die Seiten zuerst grundieren, sonst reißen sie zu schnell.

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Ich weiß nicht, ob ich den Aprilteil komplett gefüllt bekomme, aber ich mache weiter.

Plan mal: Wochenplanung 1.4. bis 7.4.

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Den Sonntag nutze ich in erster Line dazu, meine vergangene Woche zu reflektieren und die neue Woche zu planen.

Ich beginne in meinem Hobonichi Weeks, mein Kalender für die Handtasche, in dem meine „Unterwegstermine und -todos“ stehen.

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In meinen Happy Planner, der daheim auf dem Schreibtisch aufgeschlagen liegt, kommen alle kleineren und größeren ToDos hinein. Der füllt sich meist über die Woche verteilt noch ein wenig. Hier hab ich auch Platz für spontane Notizen wie Ideen oder Gedanken/Gefühle zum Tag.

April bis Juni: ein komplettes Notizbuch füllen

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Da die ersten Monate des Jahres meist etwas hektisch sind, steht mein April fast immer im Zeichen von „Self Care“.
In dieser Zeit ist es mir wichtig, ein wenig zur Ruhe zu kommen, meine Sommerpläne zu schmieden und mich gut um mich selbst zu kümmern.

Dieses Jahr will ich mein Inneres ein wenig „pflegen“. Neben der (fast täglichen) Meditation habe ich beschlossen, in den Monaten April bis Juni ein komplettes Notizbuch zu füllen, denn schließlich besitze ich genügend davon.

Dieses Notizbuch habe ich für wenig Geld auf dem Flohmarkt gefunden. Es stammt von der Firma Èccolo, ist etwa A4 groß und beinhaltet linierte, weiße Seiten sowie ein Lesebändchen

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Ich habe das Buch grob gedrittelt und mit Tabs gekennzeichnet:

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Wie genau ich jede Seite füllen möchte, weiß ich noch nicht und ich. Es soll ein „sicherer Ort“ sein, wo ich mich ausprobieren und mich mit meinen Gedanken und Gefühlen auseinandersetzen kann, die in den letzten Wochen zu stark auf der Strecke blieben.

Um einen leichten Einstieg zu finden, habe ich gerade die kostenlose Promptliste für April von „Listers gotta List“ heruntergeladen und ausgedruckt.

Ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten, wie mein Projekt sich entwickelt.

Habt ihr schon komplette Notizbücher gefüllt oder geht es euch wie mir und ihr habt nur leere oder kaum begonnene Bücher?

Kreatives Journaling im Hobonichi

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Der Hobonichi Techo Planner, den ich euch HIER vorgestellt habe, ist ein toller Kalender, der sich auch als Journal bzw. Tagebuch sehr gut verwenden lässt.

Ich versuche seit Beginn des Jahres, jeden Tag ein paar Highlights kreativ festzuhalten.

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Das fällt ganz unterschiedlich aus: mal sind es nur Sticker, mal nehm ich Aqaurellfarben dazu und mal auch Schnipsel aus dem Alltag oder Cliparts.

Es macht Spaß, die bisherigen Seiten durchzublättern und mich an all die kleinen Ereignisse zu erinnern, die ich in meinem Planer festgehalten habe.

Wer etwas mehr Platz benötigt, sollte sich den „Hobonichi Cousin“, anschauen, die A5-Version des Kalenders.